Praxis für Homöopathie Karen Lutze in Darmstadt, Heilpraktikerin, Homöopathie für Ihre Gesundheit

News zur Homöopathie (2018)

....Gesundheit und Komplementärmedizin.
 

Brustkrebs durch Mammographie

30. August 2018

Eine Gruppe von Forschern hat die Brustkrebsgefahr durch die Strahlung bei der Mammographie berechnet.

Das Ergebnis: Je häufiger eine Mammographie, umso höher die Krebsgefahr

„Das effektive Lebenszeitrisiko, durch das Mammografiescreening bedingt an Krebs zu erkranken, beträgt in Deutschland laut den Berechnungen 71,45 je Million. Im hiesigen Programm durchlaufen regelmäßig teilnehmende Frauen im Alter zwischen 50 und 69 zehn Screeningrunden.”

Interessant ist zusätzlich, dass bei der Mammographie eine Strahlenbelastung nicht nur in der Brust, sondern auch in der Schilddrüse gemessen werden kann. Eine Untersuchung mit Ultraschall ist deutlich weniger belastend für die Brust und den Körper. Und dann gibt es noch die Discovering Hands:
www.discovering-hands.de

Die Details zur Strahlenbelastung bei der Mammographie finden Sie hier:
www.aerztezeitung.de

Migräne: Ausstieg aus dem Teufelskreis aus Schmerz und Medikation

18. Juli 2018

Wenn Schmerz- und Migränemittel zu oft, zu lange und zu hoch dosiert eingenommen werden, können sie den Schmerz verstärken. Und es kann dazu führen, dass die Pausen zwischen den Schmerzattacken immer kürzer werden. Zur Behandlung der Kopfschmerzen bei Übergebrauch von Schmerz- und Migränemitteln hat die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) eine neue Leitlinie herausgebracht (1). In dem 3stufigen Konzept geht es im ersten Schritt darum, die Tage an denen Schmerz- und Mirgränemittel eingenommen werden, zu verringern.

Aber welche Alternativen habe ich dann bei meinen Schmerzen?

Homöopathie

Es gibt in der Homöopathie verschiedene Arzneien, die eine Alternative zu konventionellen Schmerz- und Migränemitteln sein könnten. Hierzu zählen beispielsweise Cocculus (Scheinmyrte), Ipecacuana (Brechwurzel), Laurocerasus (Kirschlorbeer) und Pulsatilla (Kühchenschelle). In einer homöopathischen Behandlung wird ausgehend von Ihren persönlichen Beschwerden eine homöopathische Arznei ausgewählt. Deshalb können Schmerzempfindungen, wie z.B. stechende, pochende oder drückende Schmerzen, auf unterschiedliche Arzneien hinweisen. Und genauso unterscheidet sich die Arzneiwahl darin, ob bei Ihnen die Schmerzen eher morgens, abends oder nachts beginnen, und ob Ihnen bei den Schmerzen beispielsweise übel oder schwindelig ist. Im homöopathischen Gespräch wird durch gezielte Fragen an Sie, die passende homöopathische Arznei für Sie ermittelt.

Alte Hausmittel

In einer iranischen Studie hat sich gezeigt, dass Kamille-Sesam-Öl-Gel, eine altes persisches Hausmittel, Schmerzen und auch Begleitbeschwerden bei Migräne ohne Aura reduziert (1). Auch Ingwer kann den akuten Kopfschmerz lindern (2). In einer weiteren iranische Studie erwies sich ein Sirup aus Korianderfrüchten als hilfreich bei Migräne (3).

(1) Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG)

(2) Carstens-Stiftung: Kamille-Sesamöl-Gel zur Linderung von Migräne

(2) Carstens-Stiftung: Ingwer lindert den akuten Kopfschmerz

(2) Carstens-Stiftung: Gegen Migräne ist ein Kraut gewachsen

Die gute Nachricht: Homöopathie wirkt!

25. Mai 2018

Der im Mai 2016 veröffentlichte Forschungsreader fasst die Ergebnisse aus 300 klinischen Studien und etwa 1800 Experimenten aus der Grundlagenforschung zur Homöopathie zusammen.

Das Ergebnis für die Wissenschaftler und Ärzte: „Eine zusammenfassende Betrachtung klinischer Forschungsdaten belegt hinreichend einen therapeutischen Nutzen der homöopathischen Behandlung. Die Ergebnisse zahlreicher placebokontrollierter Studien sowie Experimente aus der Grundlagenforschung sprechen darüber hinaus für eine spezifische Wirkung potenzierter Arzneimittel.”

Zum Jahrestag des Forschungsreaders: Forschungreader - www.wisshom.de

Homöopathie und Asthma: Kann das funktionieren?

27. April 2018

Der 1. Mai ist Welt-Asthma-Tag. Denn trotz konventioneller Medikation leiden in Deutschland 10 - 15% der Kinder und 5 - 7% der Erwachsenen an Asthma bronchiale (1) und ca. 1.000 Menschen sterben pro Jahr an dieser Krankheit (2).

Eine Studie in Österreich zeigt, dass durch eine homöopathische Behandlung bei 62% der Patienten die konventionellen Medikamente deutlich reduziert werden konnten (3). Insgesamt wurde die Beschwerdesymptomatik der Patienten unter der homöopathischen Behandlung wesentlich verbessert. Wie eine homöopathische Behandlung bei Asthma verläuft, beschreibt der homöopathische Arzt Christoph Laurentius sehr gut im folgenden Interview: www.dzvhae.de.

(1) Robert-Koch-Institut, Gesundheitsmonitoring zu Asthma

(2) Gesundheitsberichterstattung des Bundes

(3) Real-life effect of classical homeopathy in the treatment of allergies: A multicenter prospective observational study

Hilft Homöopathie bei Allergien?

13. April 2018

Vor einem Jahr nannte das Robert-Koch-Institut als Zahl des Monats: „28% der Erwachsenen sind aktuell allergisch erkrankt” (1). Und im Juni 2016 war die Zahl des Monats: „26% der Kinder und Jugendlichen haben eine allergische Erkrankung”. Hieran hat sich bis heute sicher nichts wesentlich geändert.

In der konventionellen Medizin werden Allergien mit Medikamenten behandelt, die eine zeitweilige Linderung der Beschwerden bewirken (Cortison, Bronchodilatoren, Anithistaminika, etc.). Eine tatsächliche Heilung der Allergie ist mit diesen Arzneien häufig nicht möglich.

Die Studienergebnisse der Homöopathischen Klinik des Campo di Marte Provinzhospitals in Lucca (Italien) zeigen, dass durch eine homöopathische Behandlung auch eine Ausheilung bei einer allergischen Erkrankung erfolgen kann (2).

325 Kinder unter 14 Jahren mit Allergien wurden in die Studie aufgenommen. Eine deutliche Verbesserung der wesentlichen Krankheitssymptome wird bei 75,8% der Patienten angegeben. Kinder mit Heuschnupfen profitierten am häufigsten (84,2%), gefolgt von Neurodermitis (atopische Dermatitis) (80,3%) und Asthma (67,2%). Die Langzeitanalyse ergab, dass die Beschwerden bei Neurodermitis (atopische Dermatitis) in 32 von 38 Fällen vollständig verschwanden. Dies war bei 13 von 27 Fällen bei Heuschnupfen und 30 von 42 mit der Diagnose Asthma der Fall.

Bei saisonalen Allergien, wie z.B. Pollenallergie, sollte die homöopathische Behandlung idealerweise vor dem Ausbruch der eigentlichen Symptomatik beginnen. Dadurch können gegebenenfalls die Beschwerden bereits für die folgende Saison verbessert werden.

Ziel der homöopathischen Behandlung ist, das Beschwerdebild nachhaltig zu verbessern, so dass zukünftig idealerweise weder homöopathische noch konventionelle Medikamente notwendig sind.

Samuel Hahnemann der Begründer der Homöopathie meint dazu: „Das höchste Ideal der Heilung ist schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit” (3).

(1) Robert-Koch-Institut

(2) Rossi E, Picchi E, Bartoli P, Panozzo M, Cervino C, Nurra L: Homeopathic therapy in pediatric atopic diseases: short- and long-term results. Homeopathy (2016)

(3) Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst, 6. Auflage, 1842

Sinkende Gesundheitskosten durch Homöopathie

11. März 2018

... und ein besseres Allgemeinbefinden. Da bleibt eigentlich kaum ein Wunsch offen, oder?

Ein schweizer Forschungsprojekt legt die Vermutung nahe, dass Homöopathie die Kosten senken könnte (1). Zum einen sind die Kosten, die bei Ärzten mit komplementärmedizinischer Zusatzausbildung anfallen, jährlich um knapp 30% niedriger als bei konventionell arbeitenden Medizinern. Noch größer ist der Unterschied bei den Kosten für Medikamente. Verordnete Medikamentenkosten lagen bei Komplementärmediziner um ganze 38,5% niedriger.

Zusätzlich zeigt eine Studie der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahr 2014 (2), dass sich hierzulande bei mehr als 80% der Patienten, die von einer Homöopathin behandelt wurden, die köperliche Verfassung und das Allgemeinbefinden verbesserte.

(1) Forschungsprojekt zeigt: Einsatz von Homöopathie senkt Gesundheitskosten

(2) Homöopathie in der gesetzlichen Krankenversicherung - Bertelsmann Stiftung

Die wichtigsten Kernaussagen zur aktuellen Grippewelle

23. Februar 2018

  •   Die aktuelle Grippeimpfung schützt zu 46% vor einer Ansteckung an einer echten Grippe (Influenza). Umgekehrt gesagt, sind Geimpfte zu 54% nicht geschützt.(1)
  •   Eine akute Atemwegserkrankung ist meistens keine echte Grippe (Influenza).
  •   In der Grippesaison 2017/2018 haben bisher rund 11 Millionen Menschen in Deutschland eine Ärztin oder einen Arzt wegen einer akuten Atemwegserkrankung aufgesucht. (2)
  •   Von 11.000.000 Patienten mit einer akuten Atemwegserkrankung hatten 23.379 eine echte Grippe (Influenza). Das sind 0,2% der Erkrankten mit einer echten Grippe.
  •   Bisher sind leider 136 Menschen an der Grippe in Deutschland gestorben. Dies sind 0,6% der Influenza-Erkrankten oder 0,001% aller Menschen mit einer akuten Atemwegserkrankung in der aktuellen Grippesaison.
  •   Von den Menschen, die gestorben sind, waren 86% über 60 Jahre alt. Wieviele dieser Menschen bereits chronisch krank und entsprechend geschwächt waren, wird durch das Robert-Koch-Institut nicht erfasst.
  •   Eine Behandlung mit qualifizierter Homöopathie kann bei akuten Atemwegserkrankungen eine Alternative zur konventionellen Therapie sein. (3)

(1) ÄrzteZeitung: Schwere Grippewelle hat Deutschland im Griff

(2) Robert-Koch-Institut: Influenza-Wochenbericht - Kalenderwoche 7 (10.02. bis 16.02.2018)

(3) Atemwegserkrankungen und Ohrenschmerzen - Studie von Haidvogl et al.

Kein Angst vor frischen Nahrungsmitteln

3. Januar 2018

... - das ist die gute Nachricht zum neuen Jahr!

Angst und Panik sind leider die Aufmacher für zu viele Meldungen. So auch im Artikel über Lebensmittelvergiftungen in den Jahren 2015 und 2016 im Darmstädter Echo vom 03.01.2018 mit dem Titel „Immer mehr Vergiftungen”.

Aufgrund meiner über 10jährigen Lehrtätigkeit als Heilpraktikerin im Bereich der Infektionskrankheiten an einer Heilpraktikerschule habe ich mich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt.

Der Artikel bezieht sich auf die Erreger Camphylobacter, Salmonellen und Noroviren als Auslöser für Lebensmittelvergiftungen. In den Jahren vor 2015 wurde noch nicht der Bezug zu einzelnen Lebensmitteln erfasst, sondern nur die aufgetretenen Erkrankungen (veröffentlich in den Epidemiologischen Bulletins vom Robert Koch-Institut). Hierbei kann die Ansteckung durch Lebensmittel oder von Mensch zu Mensch stattfinden. Im Jahr 2010 erkrankten in Deutschland insgesamt 222.444 Menschen an Camphylobacter, Salmonellen und Noroviren. Im Jahr 2015 waren es 163.169. Diese Zahl sank auf 153.091 im Jahr 2016 und für das Jahr 2017 sogar auf 142.800.

Die Daten zeigen das 2017 ein Drittel weniger Menschen an Darmerkrankungen durch die genannten Erreger erkrankten als 2010 und seit 2010 immer weniger Menschen von diesem Erregen angesteckt wurden. Das legt die Vermutung nahe, dass es nicht immer mehr, sondern immer weniger Vergiftungen gibt.

Weitere Informationen zur Homöopathie

News 2017

Impressum   Datenschutz